Der Weg nach Kiel

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Der Weg nach Kiel

Der Weg nach Kiel

Eine ganze Weile bin ich jetzt schon ein Zebra und es macht immer noch riesen Spaß hier zu spielen.
Ich werde auch noch eine ganze Weile ein Zebra bleiben. Wie ihr wahrscheinlich alle schon wisst, habe ich meinen Vertrag beim THW Kiel bis zum Jahr 2016 verlängert. Natürlich möchte ich auch in den kommenden Jahren immer wieder mein Bestes für den THW geben, mich weiter in meiner Leistung verbessern und alle Leute die Begeisterung für diesen Verein und für den Handball spüren lassen. Hier könnt ihr lesen, wie alles begann…

600 Kilometer südlich von Kiel, im nordbayerischen Obernburg, hat alles angefangen. Mein Vater hatte im Garten ein Handballtor aufgestellt und somit war meine Liebe zum Handball geweckt. Ich habe in meiner Kindheit Fußball, Tischtennis und Leichtathletik ausprobiert, aber nichts hat mich so begeistert wie der Handball. Wie mein älterer Bruder Marcel und meine „kleine“ Schwester Christin wurde ich zunächst von meiner Mutter trainiert. Später übernahmen zuerst mein Vater und dann mein Bruder (ehemals Spielführer der Jugendnationalmannschaft) meine Ausbildung – er ist und war stets mein Vorbild. Erst mit 17 Jahren schaffte ich es so richtig in Fahrt zu kommen und stieg mit meiner TUSPO Obernburg in die Zweite Bundesliga (Süd) auf, bevor ich mit 19 Jahren- dank eines Doppelspielrechts- mein Erstliga-Debüt beim TV Großwallstadt feiernkonnte.

Ein wichtiger Meilenstein in meiner Entwicklung war mein erster Lehrgang mit der Junioren-Nationalmannschaft. Die Einladung von Bundestrainer Martin Heuberger lag genau an meinem 18. Geburtstag im Briefkasten. Ein unglaubliches Geburtstagsgeschenk! Dass ich dort eingeladen wurde, habe ich vor allem Dr. Frantisek Fabian, dem Trainer der TUSPO Obernburg, zu verdanken, der mich durch seine Begeisterungsfähigkeit auf die richtige Schiene gebracht hat. Die Teilnahme an der Junioren-WM in Brasilien war ein erster internationaler Höhepunkt. Mein Wechsel zur SG Wallau/Massenheim- und damit in die 1. Bundesliga- war dann der nächste große Schritt. Dort schenkte mir Trainer Martin Schwalb großes Vertrauen und gab mir Einsatzzeiten. Wir zelebrierten dort dynamischen Tempo-Handball, was mir ungemein entgegenkam.

In den darauffolgenden Jahren konnte ich das Doppelspielrecht weiter nutzen. Die Saison 2004/05 war der Hammer. Ich wurde bei der SG Wallau/Massenheim und der TUSPO gleichzeitig Torschützenkönig. Zum ersten Mal durfte ich dann im Jahr 2005 in Israel für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen, ein Wahnsinnsgefühl. Mittlerweile habe ich über 187 Länderspiele absolvieren dürfen und dabei schon 370 Tore geworfen. Nach einem erfolgreichen Jahr beim TV Großwallstadt in der Saison 2005/06, wo mich Michael Roth weiter formte, bin ich nun seit Juli 2006 in Kiel.

Jetzt bin ich ja schon einige Zeit beim THW Kiel und fühle mich hier absolut wohl. Ich konnte mich hier sehr gut weiterentwickeln und habe sehr viel gelernt, außerdem ist das Team jedes Jahr absolute spitze. Das Jahr 2007 war bisher die absolute Krönung: vier Titel mit dem THW Kiel und die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft in Deutschland! Ein Jahr, das kaum zu toppen ist. Aber wir wollen mit dem THW immer mehr und wir werden alles dafür tun, all unsere Titel die wir gewonnen haben zu verteidigen! Ich werde nie aufhören mich mit voller Leidenschaft in den Dienst der Mannschaft stellen – nur das Team zählt!

Let´s play "Zebra-Ball"

Euer Dominik